Das Gebäude ist dreigeschoßig mit Teilunterkellerung im Hangbereich. Die Erschließung erfolgt vom Untergeschoß. Darüber befinden sich die Schlafräume, Ankleide und Badezimmer. Im obersten Geschoß sind der Wohnbereich mit Kochecke und Essplatz situiert. Das gesamte Obergeschoß ist offen gestaltet, mit loftähnlichem Charakter und kann durch raumhohe Glasschiebewände abgeteilt werden. Der kubische Baukörper ist massiv und mit einer hinterlüfteten Naturschieferfassade verkleidet. Die oberste Geschoßdecke wurde als extensiv begrüntes Flachdach ausgeführt.
Die vorgelagerte zweigeschoßige Terrasse ist als roher Stahlrahmen mit massiven Lärchenholzdielen belegt. Diese begrünte Laube steht in schönem Kontrast zur geschlossenen Schieferfassade des Hauses. Im Innenraum dominieren natürliche Materialien. Die Bodenbeläge sind Massivholzdielen in Eiche geölt, oder schwarze gespaltene Schieferplatten fugenversetzt verlegt. Die Innentreppe und ein Großteil der Wände sind in Ortbeton in Sichtbetonqualität ausgeführt.

Literatur:
Rita Bertolini: Bodengut. Vom Zauber Vorarlberger Gärten, Bregenz 2009
Otto Kapfinger: Konstruktive Provokation, Neues Bauen in Vorarlberg
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